Dez

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Klimaschutz: Energie aus regenerativen Quellen

geschrieben von Kristin Grunwald

CO2-Ausstoss, Ressourcenschonung, Klimawandel – Wind und Solarenergie nutzen -
all das sind Begriffe, die fast täglich in den Medien zu finden sind. Im Rahmen des neuen Umweltbewusstseins und des Abschwörens der Atomenergie rücken regenerative Energiekonzepte immer mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Steigende Preise für Benzin, Gas, Heizöl und Strom tun ihr Übriges und lassen so manchen darüber nachdenken, wie er nicht nur das Klima schützen, sondern auch Geld sparen kann. Es bestehen bereits viele Formen von erneuerbaren Energien, von denen die bekanntesten in Folgendem beschrieben werden sollen.

Windkraftanlagen und Wasserkraftwerke produzieren Strom aus sogenannter mechanischer Energie. Eine Windkraftanlage kann ab einer Windgeschwindigkeit von 3 Metern pro Sekunde Windenergie in elektrische Energie umwandeln. Dazu besitzt die Anlage/das Windrad Rotorblätter, welche vom Wind bewegt werden und so einen Generator zur Stromerzeugung antreiben. Die vom Windrad produzierte Strommenge ist zum einen von der Windstärke als auch von der Größe der Rotorblätter (1-120 m) abhängig. Im Jahre 2010 wurden 6,5 % des Gesamtenergiebedarfs der Deutschen von Windkraftanlagen erzeugt. Wasserkraftwerke sind ebenfalls eine Methode, um auf umweltschonende Weise Strom zu produzieren. Solche WKWs haben ihren Standort entweder an fließenden oder an gestauten Gewässern. Das Wasser wird innerhalb der Kraftwerke durch die Turbinen geleitet und treibt diese somit an. Die Turbinen sind mit Generatoren verbunden, welche die Bewegungsenergie des Wassers in elektrische Energie umwandeln. Bei WKWs an einem gestauten Gewässer ist es, durch den Einbau mehrerer Staustufen sogar möglich aus dem einmaligen Ablassen einer Wassermenge mehrfach Strom zu erzeugen. Auch Gezeitenkraftwerke nutzen die Bewegungskraft des Wassers, um Strom zu generieren. Hier geschieht dies mittels der Bewegungsenergie des Wassers beim Wechsel der Gezeiten. 2010 wurden 1,6 % des in der BRD benötigten Stroms aus Wasserkraft gewonnen.

Der Wirtschaftszweig der Solarenergie erfreute sich in den letzten Jahren großen Wachstums. Strom aus Sonnenstrahlen ist zum Aushängeschild des Klimaschutzes geworden, auch wenn lediglich 1 % (Stand 10/2011) der erneuerbaren Energien auf diese Weise gewonnen werden. Das Prinzip ist recht einfach: Kollektoren sammeln die von den Sonnenstrahlen ausgehende Energie, wandeln sie in nutzbaren Strom oder Heizwärme um. Da die Kollektoren, welche derzeit hergestellt werden aber lediglich 18 % der auf sie auftreffenden Sonnenenergie umwandeln können, viel Platz brauchen und relativ teuer sind, kann behauptet werden, dass diese alternative Energieform die Stromgewinnung der Zukunft, aber noch nicht der Gegenwart ist.

Die Energiegewinnung durch Biomasse seit dem Jahr 2009 mit 6,7 % Spitzenreiter bei den erneuerbaren Energien. Unter dem Begriff Biobrennstoffe oder auch biogene Brennstoffe werden alle Brennstoffe verstanden, die biologisch-organischer Herkunft sind, also Scheitholz, Holzpellets, Strohpellets, Methan- und Faulgase, Öl und Treibstoffe aus Raps, Soja und anderen Ölpflanzen usw. Energie aus Biomasse wird zu 60 % zur Wärmeerzeugung, zum Beispiel für das Betreiben einer Pellet-Heizung, genutzt.

Mehr zum Thema Wind und Solar finden Sie auf www.windundsolarenergie.de

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